Die chronische Säureüberlastung (Azidose)

 

Eine lebenswichtige Regulationsleistung unseres Körpers besteht darin, den

Säure-/Basengehalt unseres Blutes (pH-Wert) in engen Grenzen im Leicht basischen Bereich zu halten.

Kommt es durch innere oder äußere Ursachen zu einer Übersäuerung, so müssen diese Säuren entweder schnell über die Nieren ausgeschieden werden, oder – falls dieser Weg nicht ausreicht – mit Hilfe der Bindung von Mineralien in Salze umgewandelt werden, die dann als Schlacken deponiert werden. Teilweise kristallisiert die Säure auch aus und wird direkt deponiert, wie die Harnsäure bei der Gicht. Diese Schlackendepots nehmen im Laufe unseres Lebens immer weiter zu und führen zu zahlreichen Krankheiten, Beschwerden und Funktionsbehinderungen.

 

Äußere Ursachen der Säureüberlastung:

Unsere Kost enthält überwiegend säurespendende bzw. säureerzeugende Nahrungsmittel, es herrscht Mangel an biologisch wertvoller Frischkost (Sonnenreife!), häufig wird zuwenig getrunken, Alkohol, Rauchen Süßigkeiten, Sorgen und Stress erzeugen Säuren. 

 

Innere Ursachen der Säureüberlastung:

Chronische Darmgärung bei falscher Essweise (zu wenig gekaut, zu schnell gegessen), Säurebildung bei Hunger und Fieber, Zuckerkrankheit, Chronische Nierenschwäche, schwere körperliche Belastung, Sauerstoffmangel bei Durchblutungsstörungen, Cortisontherapie.

 

Einige auf Säureüberlastung beruhende bzw. durch sie begünstigte Beschwerden und Krankheiten:

  • Kopfschmerzneigung
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Depressive Grundstimmung
  • Schlafstörungen
  • Hautjucken
  • Ekzeme
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • Fußpilz
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Arthrose
  • Osteoporose
  • Muskelverspannungen
  • Muskelkrämpfe (z.B. Waden)
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Sehnenknoten und –reizungen
  • Ablagerungen am Augenhintergrund und Blutgefäßen mit nachfolgendem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Bluthochdruck
  • Wassereinlagerungen
  • Cholesterinerhöhung
  • Sodbrennen
  • Magengeschwüre
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Blähungen
  • Nieren- und Gallensteine
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Cellulite
  • Regelschmerzen
  • Infektneigung

Diagnosestellung:

Der Schweiß ist ein Ultrafiltrat des Blutes. Sein pH-Wert und Mineralgehalt spiegeln die Verhältnisse im Blut wieder. Mit einem blauen Farbstift, dessen Farbstoff in Abhängigkeit von pH-Wert und Mineralgehalt des Schweißes früher oder später in rot umschlägt, lassen sich Aussagen über die Regulationslage machen.

 

Therapie:

  1. Umstellung auf säurearme Kost (was alleine nicht ausreicht)
  2. Bewegung an frischer Luft (z.B. Nordic walking)
  3. Vermeiden von Stress, wo immer es geht (Entspannen, Yoga, Träumen, Meditieren, lesen, gute Gespräche)
  4. Auffüllen der entleerten Mineraldepots über Einnahme von hochwertigen Mineralpräparaten (Mineralien wurden verbraucht zur Säureneutralisierung, d.h. Salzbildung) und Ausleiten im Blut befindlicher Säuren über Mineral- Basenbäder. Viel Wasser trinken.
  5. Erst nach einer Säureausleistung aus dem Blut dürfen Schlacken wider aufgelöst werden unter Fortsetzung der Maßnahmen 1. bis 4., sonst kommt es zu einer unverträglichen Säureflut. Das Auflösen der Schlacken geschieht durch individuell rezeptierte Kräutertees.

Ekzeme (wie auch Neurodermitis) können sich in 2-3 Wochen deutlich bessern oder gar abheilen, Gelenkschmerzen bessern sich in Kürze, Bauchbeschwerden und Durchfälle sind in einigen Wochen deutlich zu bessern.

 

Angebote meiner Praxis:

Ich biete in meiner Praxis zur Vertiefung des Themas kleine Gruppen an.

 

Falls Sie interessiert sind, können Sie sich über die Nortorfer Telefonnummer 04392 / 3001 anmelden.

Außerdem kann ich individuel entsprechend den Beschwerden Tees zusammenstellen, um Schlacken zu lösen, das wäre dann Einzeltermin von ca. 30 Minuten Dauer.

 

Kosten:

Gruppen - Termin:      20,00€

Einzel - Termin:          50,00€